Toepferhof Wěteńca Bedrich, Alte Herberge, Kreativurlaub Urlaub in der Oberlausitz, handgearbeitete und bemalte Keramiken aus sorbischer Töpferei, Lehmputz, Lehmgrundofenbau, Töpferkunst aus Sachsen, 800 Jahre alter romantischer Dreiseithof in der Lausitz mit restauriertem Ferienhaus, Jacobspilgerherberge nahe Zisterzienserabtei Sankt Marienstern, zwischen Dresden und Bautzen, ADFC-Rad-Herberge, KRABAT-Radweg, Frosch- Radweg, Radweg Sorbische Impressionen; Geschichte entdecken, Natur genießen, Seele entspannen">
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Die Jacobspilgerherberge
Budź chwaleny Jězus Chrystus, Gelobt sei Jesus Christus
Die Herberge ist für Dich, der Du auf der Strasse des Lebens pilgerst, ein Ort der Stärkung und Ruhe. Jene, die Dir das vergönnen, tun dies aus freier Gastfreundschaft- einen Wert den Du niemals mißachten solltest. (Auszug aus der Herbergsordnung)

Die Herberge befindet sich im alten Gast- und Wohnhaus unseres Dreiseithofes.
Im Erdgeschoß befindet sich die alte Gaststube mit originaler, gemütlicher Sitzbank und Holztischen. An kalten Tagen spendet ein uriger Lehm-grundofen mit Sitzbank angenehme Wärme und lädt zum Kuscheln ein.
Austattung:
- zwei moderne Bäder mit Duschgelegenheit und Toiletten im Erdgeschoss
- eine Toilette im Obergeschoss
- im Obergeschoß befinden sich 1 EZ, 3 DZ (1 Zimmer mit Waschgelegenheit)

Bitte melden Sie sich über unsere e-mail-Adresse oder über Telefon 035796/96152 (oder auch unter 0174-2411364) spätestens einen Tag vorher an.
Hat es Ihnen und Euch gefallen, bei uns die Seele baumeln zu lassen und tief und fest in aller Ruhe zu schlafen, so freuen wir uns über ein Wiederkommen.

Wissenswertes:
Der Briefkasten befindet sich vor unserem Haus. Ein Ärztehaus und die Apotheke befindet sich im Nachbarort Panschwitz. Das Krankenhaus in Kamenz.

Herbergsordnung (Auszug aus dem Pilgerführer)

1. Gewährt wird Dir die Gastfreiheit für eine Nacht, danach ziehe weiter, bleibe unterwegs.
2. Ehre die Herbergseltern durch Deine unaufdringliche Dankbarkeit und durch eine Spende, die Du hinterlässt.
3. Erbitte für Deinen Pilgerausweis ein Stempelzeichen, damit Du ein Zeichen Deines Hierseins mitnimmst.
5. Fühle Dich für die Zeit Deines Hierseins wie in einer Heimat und gehe deshalb sorgsam mit allen Dingen um, die Dich umgeben.
6. Sollte Dir dennoch etwas davon zu Schaden kommen, gestehe es vor den Herbergseltern ein und komme für den Schaden auf.
7. Wenn Du diese vorübergehende Heimat verläßt dann lasse sie so zurück, daß sie auch anderen zur Heimat werden kann.


Geschichtliches zur "Via regia", dem heutigen "Jacobs-Pilgerweg"

"Via Regia" bedeutet Königsstrasse und stand viele Jahrhunderte unter dem Schutz der Könige. In großer Zahl haben Pilger diese Strasse benutzt. 1252 wurde diese Strasse erstmals in einer Urkunde des Markgrafen Heinrich von Meißen erwähnt. Seit dem 14. Jahrhundert wurde diese Strasse nicht mehr als "Via Regia" bezeichnet, aber der Pilgerweg blieb erhalten. Der Name Jacobsweg bezieht sich auf den Apostel Jacobus den Älteren. Die Legende besagt, daß die Gebeine von Jacobus in Santiago begraben liegen. An das Jacobusgrab setzte eine große Pilgerschaft ein. Zur Betreuung und Begleitung der Pilger entstanden viele Herbergen, Gasthäuser und Kapellen. Im Mittelalter war es eine Volksbewegung, ein Aufbruch.
In den letzten 30 Jahren hat die Pilgerschaft auf dem Jacobsweg einen großen Aufschwung erlebt. Der Europarat erklärte 1987 den Weg zum ersten Europäischen Kulturweg. Die Pilger haben entweder den ganzen Weg oder wenigstens die letzten 100 km zu Fuß oder die letzten 200 km mit dem Fahrrad oder mit dem Pferd zurückgelegt. Dies wurde mit Stempeln der einzelnen Stationen im Pilgerausweis dokumentiert. Doch das Wandererlebnis und die Landschaftsschönheit brauchen keine Stempel.


Lage und Geschichtliches der Alten Herberge "Wetenca"

In der alten Dorfgaststube, die viele Jahrhunderte im alten Wohnhaus unseres Dreiseithofes untergebracht war, wurden die Wanderer und Pilger der "Via Regia" bewirtet. Diese, heute als alte Strasse bezeichnet, führte über Nebelschütz weiter nach Crostwitz, direkt durch Dürrwicknitz (sorbische Bezeichnung: Wetenca) hindurch, an unserem Hof vorbei. Dies erklärt vielleicht auch die Größe der Höfe in dem sonst sehr kleinen, von Feldern umschlossenen Dorf. Die alte "Via Regia" (seit dem 14. Jahrhundert als Jacobspilgerweg benannt) ist von Dürrwicknitz bis Höflein immer noch als Feldweg erhalten. Der neu markierte Pilgerweg führt nun in einem Bogen an der architektonisch sehr eindrucksvollen im Jahre 1248 gegründeten Zisterzienserinnen- Abtei Sankt Marienstern in Panschwitz-Kuckau vorbei nach Crostwitz.

Den Verlauf der alten Wege erkennt man auch an den alten Wegkreuzen, die vielfach in der Lausitz zu finden sind. So steht am Eingang von Dürrwicknitz ein Kreuz und am Dorfausgang natürlich die besonders sehenswerte Betsäule aus dem 16. Jahrhundert im Zentrum der Kreuzung auf dem Pilgerweg. Lässt man die Augen über die Felder schweifen, so entdeckt man in Mitten dieser weitere Wegkreuze hochaufragend. Meist funkelt das Gold der Jesusfigur in der Sonne, den sie werden liebevoll von den Familien gepflegt. An vielen Häusern entdeckt man kleine Kapellen und Kreuze in den Vorgärten. Sie bezeugen die große Gläubigkeit der hier lebenden Menschen und das Selbstverständnis Gott im Alltag nahe zu sein.


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Alte Herberge Hofansicht

Großes Doppelzimmer

Aufenthaltsraum mit Lehmofen

Grüne Seele des Hauses


Katzenschaukel

Strassenansicht

Entspannung im Garten






Weitere Informationen und Pilgerherbergen
Oekumenischer Pilgerweg www.oekumenischer-pilgerweg.de
Zisterzienserinnen Abtei www.marienstern.de
Jakobszimmer Ev.-Luth. Kirchgem. Bautzen www.St-petri-bautzen.de
Alte Herberge Wetenca http://www.zur-alten-herberge.de